Die vergessenen USB-Sticks in der Schublade durchsehen

Landschaftsillustration

In fast jedem Haushalt liegt irgendwo eine Schublade, in der sich über die Jahre kleine Speichersticks angesammelt haben, ohne dass jemand mehr genau weiss, was eigentlich darauf gespeichert ist. Manche stammen noch von Geräten, die es längst nicht mehr gibt, andere wurden nur ein einziges Mal kurz benutzt.

Eine Durchsicht dieser Sammlung lohnt sich, auch wenn sie zunächst nach einer lästigen Aufgabe klingt. Jeder Stick lässt sich der Reihe nach an den Computer anschliessen, um kurz zu prüfen, was darauf liegt, bevor entschieden wird, ob der Inhalt noch gebraucht wird oder nicht.

Wichtiges sammeln, Rest aussortieren

Findet sich auf einem Stick etwas Wichtiges, lohnt es sich, diesen Inhalt an einen zentralen, bekannten Ort auf dem Computer zu verschieben, statt ihn weiterhin verstreut auf mehreren einzelnen Sticks liegen zu lassen. So bleibt am Ende nur eine einzige, überschaubare Sammlung übrig.

Sticks, deren Inhalt sich als überflüssig herausstellt oder die technisch nicht mehr richtig funktionieren, können bedenkenlos aussortiert werden. Es müssen nicht alle Sticks aufbewahrt werden, nur weil sie einmal etwas gekostet haben, wenn ihr Inhalt längst nirgendwo mehr gebraucht wird.

Am Ende bleiben meist nur wenige, gut beschriftete Sticks übrig, deren Inhalt man tatsächlich kennt und nutzt. Diese wenigen lassen sich anschliessend an einem festen Ort aufbewahren, sodass man beim nächsten Mal nicht wieder lange in der Schublade danach suchen muss.

Wer die Durchsicht als kleines Projekt für einen ruhigen Abend plant, empfindet die Aufgabe meist als deutlich weniger mühsam, als es zuerst den Anschein hat. Oft kommen dabei sogar angenehme Überraschungen zum Vorschein, etwa alte Fotos oder Dokumente, an die man schon lange nicht mehr gedacht hat.

Eine solche Schublade füllt sich mit der Zeit fast von selbst wieder, wenn keine feste Gewohnheit dagegen besteht. Wer sich einmal im Jahr bewusst Zeit für eine kurze Durchsicht nimmt, verhindert, dass sich das Durcheinander erneut über viele Jahre unbemerkt aufbaut.